Die gutmütige, 8 Jahre alte Leonbergerhündin Nesca leidet seit rund vier Jahren unter hochgradiger Arthrose der vorderen rechten Schulter. Nach mittlerweile nicht mehr erfolgversprechender konservativer Austherapierung kam Nesca, die unter Lahmheit und stark eingeschränkter Mobilität leidet, auf Anraten der Tierklinik zu Frau Heindl.

Schon nach zwei Behandlungseinheiten mit Unterwasserlaufband, Massage und Magnetfeld zeigte sich eine deutliche Besserung und nach nur sechs Behandlungen war Nesca annähernd vollständig beschwerdefrei. Statt in den Tag hinein zu dösen und schlafen kann sie nun wieder ausgedehnte Spaziergänge im Grünen genießen.

 

Henry, 8 Jahre alt

Vorstellung bei Ingrid Heindl nach operativ versorgtem Kreuzbandriss. Henry war nach 10 Behandlungseinheiten mit Unterwasserlaufband und Massagen beschwerdefrei und treibt seither wieder seinen geliebten Agility-Sport.

 

Gina ist eine herrliche Rottweiler-Schäfer-Mix-Hündin, die sich im Frühjahr gerade mitten in ihrer Ausbildung zur Rettungshündin befand, als ihrem Frauchen ein Lahmen an der Hinterhand auffiel. Nach ausführlicher Diagnose und umfangreichen Untersuchungen bestätigt sich leider die Diagnose des Osteosarkoms. Man rechnete Gina noch eine maximale Lebenserwartung von wenigen Monaten zu, eine Amputation könnte ihr, so die Ärzte, noch weitere maximal 6 Monate schenken. Der Verlauf ihrer Krankheit zwang Gina rasch in die Knie, schon bald konnte sie nur noch auf drei Beinen laufen, an eine Fortsetzung der Ausbildung war kein Gedanke mehr. In diesem Stadium wurde Gina bei uns zur Physiotherapie vorgestellt. Sie läuft auf dem Unterwasserlaufband und erhält zusätzlich “das volle Programm” mit Magnetfeld und Massagen. Sehr schnell traut sie sich wieder zu, das erkrankte Bein zu belasten, was sehr wichtig ist, um durch gestärkte Muskeln den angegriffenen Knochen zu entlasten. Darüber hinaus dient das auf ihren individuellen Bedarf zugeschnittene Therapieprogramm dazu, die drei gesunden Beine “fit” zu halten. Inzwischen sind seit der Diagnose knapp fünf Monate vergangen, Gina hat zwischenzeitlich ihre Rettungshundeausbildung mit Erfolg abgeschlossen und nimmt sogar wieder an der Fährtensucharbeit teil.

 

Kiki stürzte im Alter von 8 Tagen aus großer Höhe und litt seither unter einem Halswirbeltrauma mit erheblicher Kopf-Schiefstellung. Nach etwa einer Woche ohne Verbesserung bekam Kiki Besuch von Frau Heindl. Es folgten zehn Tage medizinischer Versorgung mit Vitamin B und Amynin sowie täglicher manueller Therapie zur Dehnung der durch die Schonhaltung einseitig verkürzten Halsmuskulatur.

Bereits nach drei Tagen zeigte sich eine deutliche Besserung, heute ist Kiki beschwerdefrei, und hüpft mit den Kindern um die Wette – wen wundert es, daß das schon beinahe zum Tode verurteile Häschen zum Liebling der Familie avancierte?

 

Togga, eine eineinhalbjährige Hündin, litt unter einem beidseitigen Kreuzbandriß der Hinterläufe. Sie wurde in unserer Tierphysiotherapie 4 Wochen nach operativ versorgten beidseitigen Kreuzbandrissen vorgestellt.

Togga erhielt 2x wöchentlich das Kombipaket bestehend aus Unterwasserlaufband, Bewegungsübungen und Massagen und war nach 10 Behandlungen beschwerdefrei.

 

Tina, die schon etwas betagte Dackeldame, ist wohl die ärmste unserer Schützlinge. Als Straßenhund wurde sie vor rund 9 Jahren aus Serbien nach Deutschland geholt und lebt hier seither unter liebevollster Obhut. Leider konnte sie dies nicht davor bewahren, vor einigen Jahren an autoimmuner Polyarthrithis zu erkranken. Nach anfänglichen Fehldiagnosen von Bandscheibenvorfall und Borreliose erhielt ihre Besitzerin schließlich die traurige Gewissheit, daß Tina sehr schwer und unheilbar erkrankt ist. Nach einer infernalen Befeuerung durch zahlreiche Untersuchungen und schwerste Medikamente ohne dramatische Verbesserungen des Krankheitsbilds kam Tina schließlich zu uns. Sie genießt die Behandlungen im Unterwasserlaufband und vor allem die Massagen sehr, ihr Lebenswille wurde durch die Therapie enorm gesteigert. Wenn wir uns auch leider bewußt sein müssen dass Tinas Arthrosen unheilbar fortschreiten werden, so bestätigt sich uns und Ihrem Frauchen zu unserer großen Freude doch, daß der Dackeldame durch die Physiotherapie eine deutlich gesteigerte Lebensqualität und Lebhaftigkeit zuteil wird. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, das Tina noch lange zwar in der Bewegung eingeschränkt, aber doch lebensfroh unter uns weilen und ihr Hundeleben genießen darf.

 

Toughy leidet seit jungen Jahren an Spondylose und galt im Alter von 6 Jahren als veterinärmedizinisch austherapiert.

Seine Behandlung wurde nun über eine ganzheitlich arbeitende Tierärztin auf Goldakupunktur und Physiotherapie umgestellt. Toughy läuft einmal wöchentlich in unserem Unterwasserlaufband und ist seither absolut schmerzfrei.

 

Timo, 2 Jahre, hatte bereits als Welpe massive Hüftprobleme, schon im zarten Alter von 6 Monaten wurde eine hochgradige Hüftgelenksdysplasie (HD) mit Verdacht auf Cauda- Equina-Syndrom diagnostiziert. Der behandelnde Tierarzt riet dem Tierbesitzer dazu, das Tier, das sich in einem äußerst schlechten Zustand befand, von seinen Leiden zu erlösen. Timo wurde nun in unserer Tierphysiotherapiepraxis vorgestellt. Sein persönliches Reha-Programm begann zunächst mit 2 wöchentlichen Terminen auf dem Unterwasserlaufband und einer breiten Palette an aktiven und passiven Bewegungsübungen. Nach insgesamt 16 Sitzungen wurde Timo beschwerdefrei entlassen. (Der ehemals behandelnde Tierarzt, dem das Tier erneut gezeigt wurde, hat den lebensfrohen und übermütig herumtollenden Timo übrigens nicht wiedererkannt).

 

Terrier Moritz ist schon ein älterer Herr – mit seinen 14 Jahren gefiel es ihm in letzter Zeit besser, den Tag zu verschlafen statt spazieren zu gehen. Seine beidseitige Arthrose der Schultergelenke wird seit kurzem mit Unterwasserlaufband, Massagen und Magnetfeldtherapie behandelt, was zur Folge hat, daß man Moritz zur Freude seiner Familie schon nach wenigen Behandlungen wieder öfter auf zunehmend längeren Spaziergängen (und, wenn er sich unbeobachtet glaubt) und dem Sofa entdecken kann.

 

Kater Mau erlitt nach einem unglücklichen Sturz multiple Beckenfrakturen und einen offenen Schienbeinbruch am rechten Hinterlauf. Aufgrund der komplizierten Bruchlage in unmittelbarer Nähe des Fersengelenks mußte das Bein für 10 Wochen mit einem Fixateur extern ruhiggestellt werden. Die lange Fixierung verursachte eine Steifigkeit des Fersengelenks, Muskelatrophie sowie eine durch Schonhaltung verursachte massive Verkürzung des Beins. Manuelle Therapie, passive Bewegungsübungen und TENS führten schon nach kurzer Zeit zu einer täglich zunehmenden Beweglichkeit des Gelenks, deutlichem Muskelaufbau und Elastizität der Sehnen. Inzwischen tobt Kater Mau mit seiner Gefährtin wieder so wild durch die Gegend, daß man meinen könnte, ihm wäre nie etwas zugestoßen – zur größten Freude seiner “Dosenöffner” :-).